AUFTRÄGE-SOFORT

Start › Kunden gewinnen im Handwerk: fünf Wege zu neuen Aufträgen im Vergleich

Kunden gewinnen im Handwerk: fünf Wege zu neuen Aufträgen im Vergleich

Handwerksbetriebe gewinnen Kunden vor allem über Empfehlungen, das kostenlose Google-Unternehmensprofil, Werbung, Handwerkerportale und gekaufte Anfragen. Jeder Weg hat eigene Kosten und Grenzen, und die meisten Portale veröffentlichen ihre Preise nicht. Am stabilsten ist meist eine Mischung, bei der Sie für jeden Weg die Kosten je Auftrag kennen.

Ein Handwerksbetrieb braucht eine gleichmäßige Auslastung: genug Aufträge, damit Mannschaft und Fahrzeuge arbeiten, und möglichst solche, die zum Gewerk und zur Region passen. Um im Handwerk Kunden zu gewinnen, gibt es mehrere Wege, und jeder hat seine eigenen Kosten, seinen eigenen Aufwand und seine eigenen Grenzen. Dieser Ratgeber stellt die fünf häufigsten Wege nebeneinander und nennt, was Sie über Handwerkerportale sicher wissen können, ohne Werbeaussagen zu übernehmen.

Die fünf Wege auf einen Blick

Weg Was es kostet Wie schnell es wirkt Grenze
Empfehlung kaum Geld, vor allem gute Arbeit langsam schlecht planbar
Google-Unternehmensprofil kostenlos, Zeit für die Pflege mittel Ranking nicht kaufbar
Werbung je Klick schnell Klicks sind noch keine Anfragen
Handwerkerportal je nach Portal Abo, Kontaktgebühr oder Festpreis je Anfrage schnell oft mehrere Betriebe je Anfrage
Gekaufte Anfrage mit vorheriger Ansicht Preis je Anfrage schnell abhängig von der Menge in Ihrer Region

Weg 1: Empfehlungen zufriedener Kunden

Die Empfehlung kostet kaum Geld. Ein Kunde, der von Nachbarn, Familie oder Kollegen kommt, kennt Ihren Namen schon und bringt Vertrauen mit. Kosten entstehen vor allem über Ihre Zeit und die Qualität Ihrer Arbeit.

Der Nachteil: Empfehlungen lassen sich schlecht planen. Sie kommen, wenn sie kommen, und sie wachsen nur langsam mit. Wer neu gründet, in eine andere Region wechselt oder ein neues Gewerk aufbaut, kann sich darauf allein nicht verlassen.

Was Sie tun können, um Empfehlungen zu fördern:

Weg 2: Das Google-Unternehmensprofil

Wer „Elektriker“ oder „Dachdecker“ mit einem Ort sucht, sieht bei Google zuerst eine Karte mit Betrieben. Grundlage dafür ist das Google-Unternehmensprofil. Es ist kostenlos. Google nennt als Hauptfaktoren für das lokale Ranking Relevanz, Entfernung und Beliebtheit. Die Beliebtheit ergibt sich unter anderem aus Verweisen von anderen Websites und aus Rezensionen. Mehr Rezensionen und positive Bewertungen können das Ranking verbessern, und Google empfiehlt, auf Rezensionen zu antworten. Ausdrücklich heißt es: Ein besseres lokales Ranking kann nicht eingefordert werden, auch nicht gegen Bezahlung (Google Unternehmensprofil-Hilfe).

Für Ihren Betrieb heißt das: Pflegen Sie Name, Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten, Kategorien und Fotos vollständig, beschreiben Sie Ihre Leistungen konkret und antworten Sie auf jede Bewertung. Das kostet Zeit, aber kein Geld, und es wirkt dauerhaft.

Weg 3: Werbung

Bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen und sozialen Netzwerken bringen schnell Sichtbarkeit. Bei Google Ads zahlen Sie bei Cost-per-Click-Geboten für jeden Klick auf Ihre Anzeige (Google Ads-Hilfe). Ob aus dem Klick eine Anfrage und ein Auftrag wird, ist damit nicht gesagt. Werbung lohnt sich, wenn Sie Ihre Kosten je Auftrag messen und die Kampagnen pflegen. Wie Sie das gegen gekaufte Anfragen rechnen, zeigt der Ratgeber Leads kaufen statt Werbung bezahlen.

Weg 4: Handwerkerportale im Vergleich

Handwerkerportale bringen Endkunden mit einem Projekt und Betriebe zusammen. Die Modelle unterscheiden sich deutlich, und nicht jedes Portal veröffentlicht seine Konditionen. Zwei Beispiele mit dem, was die Anbieter selbst schreiben:

Aroundhome CHECK24 Profis
Betriebe je Anfrage maximal drei Fachpartner auf der Unternehmensseite nicht genannt
Abrechnung je qualifiziertem Kontakt, unabhängig vom Auftrag keine Anmeldegebühr, bei einzelnen Dienstleistungen Gebühren für die Vermittlung von Kundenkontakten
Provision auf den Auftrag keine nicht genannt
Preis öffentlich nein nein
Laufzeit meist monatlich kündbar nicht genannt

Quellen: Aroundhome, Partner werden und CHECK24 Profis, Informationen für Unternehmen. Laut CHECK24 Profis erhalten Profis geprüfte Kundenanfragen passend zu ihren Auftragspräferenzen und klären Details mit dem Kunden im Chat. Aroundhome nennt mehr als 40 Fachgebiete, darunter Heizung, Fenster, Küche und Solaranlagen.

Vor einer Anmeldung lohnen sich diese Fragen an jedes Portal:

Weg 5: Gekaufte Anfragen mit vorheriger Ansicht

Eine Sonderform sind Märkte, auf denen Sie eine Anfrage vorher ohne Personendaten ansehen und dann einzeln kaufen. Der Vorteil: Sie entscheiden je Anfrage, ob Gewerk, Umfang, Region und Zeitraum passen, und zahlen einen bekannten Preis. Wer ausgelastet ist, kauft nichts.

Auf reparatur-auftraege.de funktioniert das bereits für Reparaturbetriebe: Der erste Betrieb, der kauft, erhält die Kontaktdaten exklusiv, und der Preis sinkt alle 5 Werkminuten zwischen 8 und 20 Uhr, ohne Abo und ohne Grundgebühr (So funktioniert der Markt). Für Bau und Handwerk bereiten wir dasselbe Prinzip auf auftraege-sofort.de vor, mit Projektanfragen für Sanierung, Dach, Sanitär, Heizung, Klima und Elektro. Wie das geplant ist, beschreibt die Seite Handwerker-Leads für Bau und Handwerk. Die Branche ist noch nicht live, Preise stehen noch nicht fest.

Auch hier gilt: Eine gekaufte Anfrage ist die Chance auf einen Auftrag. Achten Sie darauf, dass der Kunde der Weitergabe und einem Anruf ausdrücklich zugestimmt hat. Ein Werbeanruf bei Verbrauchern ist nach § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG nur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung zulässig. Details erklärt der Ratgeber Leads kaufen und DSGVO.

Welcher Weg passt zu Ihrem Betrieb

Eine allgemeine Rangfolge gibt es nicht. Diese Überlegungen helfen bei der Entscheidung:

Wenn Sie zum Start von Bau und Handwerk auf auftraege-sofort.de informiert werden möchten, tragen Sie sich in die Vormerkliste ein. Die Vormerkung ist unverbindlich und kostet nichts.

Häufige Fragen

Wie gewinne ich als Handwerker neue Kunden?

Die Grundlage sind Empfehlungen zufriedener Kunden und ein vollständiges Google-Unternehmensprofil mit Bewertungen. Dazu kommen je nach Auslastung Werbung, Handwerkerportale oder gekaufte Anfragen. Halten Sie fest, woher jeder Auftrag kam und was er gekostet hat.

Was kostet das Google-Unternehmensprofil?

Das Profil selbst ist kostenlos. Google schreibt, dass ein besseres lokales Ranking nicht eingefordert werden kann, auch nicht gegen Bezahlung. Es hängt hauptsächlich von Relevanz, Entfernung und Beliebtheit ab.

Welches Handwerkerportal ist das beste?

Eine allgemeine Antwort gibt es nicht, weil Abrechnung, Zahl der Betriebe je Anfrage und Preise sich unterscheiden und oft nicht öffentlich sind. Vergleichen Sie Portale anhand der Prüffragen auf dieser Seite und Ihrer eigenen Kosten je Auftrag.

Was kostet CHECK24 Profis für Handwerker?

Laut Unternehmensseite von CHECK24 Profis gibt es keine Anmeldegebühr. Bei einzelnen Dienstleistungen fallen Gebühren für die Vermittlung von Kundenkontakten an, deren Höhe die Seite nicht nennt.

Gibt es auf auftraege-sofort.de schon Handwerksanfragen?

Noch nicht. Bau und Handwerk ist in Vorbereitung, Preise und Starttermin stehen noch nicht fest. Über die Vormerkliste erfahren Sie zuerst, wann die Branche startet.

Für Ihre Branche vormerken

Wir öffnen neue Branchen, sobald genug Anfragen da sind.

Unverbindlich vormerken